[Verse 1]
Ein Griff zur Frucht, ein stiller Bruch,
Gehorsam wich dem eig'nen Fluch.
Die Hand, die nahm, verlor das Ziel
die Unschuld wich, der Mensch nun fiel.
[Verse 2]
Ein Fell, ein Opfer – Gnade satt,
er hüllt die Schuld in Gnadentat.
Er schickte sie aus seinem Land,
damit kein ewig Leid entstand.
[Verse 3]
Ein Engel hielt das Flammenschwert,
dem Herzen blieb die Rückkehr verwehrt.
Der Weg zum Baum war nun versperrt
Gott wusste schon, was kommen wird.
[Chorus]
O Kreuz aus Holz, du trägst das Leid,
du schenkst der Welt Barmherzigkeit.
Am Ort, wo einst das Dunkel war,
leuchtet dein Licht jetzt hell und klar.
[Verse 4]
Durch Jahr und Zeit, durch Schuld und Streit,
blieb Gottes Herz zur Heilung breit.
Er kam herab in unsre Not
um uns zu retten durch den Tod.
[Verse 5]
Die Nägel durch die Hände gehn,
die einst das Falsche fest ersehn.
Nun fließt Vergebung, tief und klar
das Kreuz macht frei, was sündig war.
[Chorus]
O Kreuz aus Holz, du trägst das Leid,
du schenkst der Welt Barmherzigkeit.
Am Ort, wo einst das Dunkel war,
leuchtet dein Licht jetzt hell und klar.
[Verse 6]
Die Stirn, die stolz nach oben sah,
trägt Dornen jetzt – Gott war uns nah.
Der Fluch der Erde traf ihn schwer,
er trug, was unser Schicksal wär'.
[Verse 7]
Ein Speer durchdrang die Seite tief,
da floss, was neue Hoffnung schrieb:
Wasser und Blut, der neue Bund
Versöhnung wird in ihm gesund.
[Bridge]
Die Füße gingen fort von Gott,
auf Wegen voll von Schuld und Spott.
Nun durchbohrt, bereit zu geh'n
den Weg zurück, ins Wiederseh'n.
[Chorus]
O Kreuz aus Holz, du trägst das Leid,
du schenkst der Welt Barmherzigkeit.
Am Ort, wo einst das Dunkel war,
leuchtet dein Licht jetzt hell und klar.
[Outro]
Was einst begann in Garten Nacht,
brach er am Kreuz – „Es ist vollbracht!"
Kein Dorn, kein Nagel, Holz, kein Speer
war Zufall – Gott gab alles her.
Was fiel, wird dort zurückgedreht.
Was trennte, ist nun ausgesöhnt.
Das Kreuz bleibt ewig, stark und klar
weil Gottes Liebe sichtbar war.
