Mike's poetischster englischer Track-Titel: „Hollow Light" — hohles Licht. Das ist die Phase, in der das Licht da ist, aber innerlich leer wirkt.
Hiob 23,8-9: „But if I go to the east, he is not there; if I go to the west, I do not find him. When he is at work in the north, I do not see him; when he turns to the south, I catch no glimpse of him." Hiob sucht — und findet nicht. Das ist Hollow Light.
Im geistlichen Leben kennen viele Christen diese Phase. Worship-Lieder funktionieren nicht mehr. Predigten klingen leer. Bibel-Lesen ist trocken. Das Licht ist hollow — strukturell da, aber substanziell entleert.
Theresa von Avila beschrieb diese Phase in den „Inneren Burgen" als notwendigen Übergang zu tieferen Räumen der Seele. Was im Licht leer wird, drängt zu einer Tiefe, die jenseits aller Worship-Stimmung liegt.
Mike's Track ist Trost für diese Phase. Sie ist nicht Versagen. Sie ist Teil des Wegs. Hollow Light ist nicht Endstation — es ist Vorbereitung. Wer hindurchgeht, kommt zu Räumen, die er vorher nie gekannt hat. Mike's Sound trägt diese geistliche Übergangs-Phase mit Mitgefühl.
