Mike's englischer Track-Titel ist exegetisch dicht. „Far Away, Yet Not Alone" — fern, aber nicht allein. Die paradoxe Realität jedes Sohnes in Krisen-Phasen.
Psalm 139,7-8: „Where can I go from your Spirit? Where can I flee from your presence? If I go up to the heavens, you are there; if I make my bed in the depths, you are there." Die englische Übersetzung dieser hebräischen Realität hat einen besonderen Klang: „you are there" als wiederkehrende Versicherung.
Hebräer 13,5 in seiner englischen NIV-Übersetzung: „Never will I leave you; never will I forsake you." Die zweifache Verneinung im Englischen entspricht der fünffachen Verneinung im griechischen Original (siehe Track Erläuterungen zum Schwester-Album „Nach Hause in den Frieden").
Mike's Track ist Trost für die englischsprachige Generation, die das Gefühl der Distanz kennt. Das englische „yet not alone" hat eine besondere Kraft — es ist Bekenntnis gegen die wahrgenommene Wirklichkeit. Die Wahrnehmung sagt: ich bin allein. Die Wahrheit sagt: ich bin nicht allein. Yeshua ist da.
Mike's Sound trägt diese paradoxe Wahrheit: Verletzlichkeit der Entfernungs-Erfahrung mit Sicherheit der Vater-Nähe. Beides ohne Widerspruch. Das ist Sohnschaft in englischer Klangform.
