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Toilettenglück

jesusTALK·2025

Toilettenglück

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Toilettenglück

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Liedtext · Track 1

Toilettenglück

[Strophe 1 – Der Moment der Wahrheit]
Die Blase voll, kein Klo in Sicht – mein Körper schreit,
mein Hirn erlischt.
Ich tanz den „Ich-muss-ganz-dringend“-Tanz,
und hoffe auf Erbarmen ganz.
Die Stadt ein Dschungel ohne Gnade,
kein Schild, kein Hinweis – keine Lade.
Die Ampel rot, die Straße weit
– mein Inneres schreit: „JETZT ist die Zeit!“
[Strophe 2 – Zwischen Hoffnung und Wahnsinn]
Ich seh ein Café, denk: „Das ist's jetzt!“ Doch ohne Kauf?
Der Blick: Gesetz!
Ich kauf 'nen Tee für 4,50 – doch wo ist das Klo?
Ich hüpf wie Pippi-Ponzi.
Ich frag die Frau mit ernstem Blick: „Haben
Sie – dringend – ein stilles Glück?“
Sie zeigt nach hinten,
ich spring vor Freud – doch jemand ist drin.
Und das schon 'ne Zeit…
<span class="lyrics-marker">Refrain – Dringend poetisch</span>
Toilettenglück – so nah,
so fern, ein Tempel aus Porzellan, ich hätt ihn gern!
Ob Tankstelle, Café oder Waldrevier
– ich fleh zum Himmel: „Erbarm dich mir!“
Kein Königsthron, kein gold’ner Raum – nur stilles Örtchen,
mein großer Traum.
Denn was man schätzt,
wenn man’s entbehrt – ist oft das Klo, das man verehrt.
<span class="lyrics-marker">Strophe 3 – Die Not eskaliert</span>
Mein Gang wird eng, mein Blick wird starr,
mein Körper piept: „Es wird jetzt wahr!“
Ich rechne Strecken in Minuten,
und überleg: Würden mich Bäume behüten?
Doch selbst der Park – er hat zu viel Sicht,
die Welt ist hell, die Deckung nicht.
Ich fang schon an zu philosophieren:
„Wieso müssen wir überhaupt kontrollieren?“
<span class="lyrics-marker">Strophe 4 – Die letzte Hoffnung</span>
Ein Schild! „Öffentliches WC –“ mein Herz macht einen Luftsprung: „Juchhee!“
Ich renn wie wild, vergess den Schmerz
– mein ganzer Körper wird jetzt Herz!
Doch – Drama!
Tür klemmt, kein Münzenschlitz.
Ich zitter, schwitze, fluch und sitz.
Dann kommt ein Rentner
– ganz galant – und sagt: „Einfach drücken mit Verstand.“
<span class="lyrics-marker">Bridge – Der Showdown</span>
Ich schieb die Tür, sie quietscht,
sie geht – mein Körper dankt – ich bin zu spät?
Nein!
Gerade noch – ein Hauch vor Knall… mein Hinterteil trifft Porzellan
– mit Schall.
[Final Refrain – Gelöst &amp; poetisch]
Toilettenglück – ich halt dich fest,
du kleiner Raum, mein stilles Nest.
Ob laut, ob leise – du verstehst – was keiner sieht, doch jeder lebt!
Und wenn ich wieder plane muss, ob Tee zu viel, ob Kaffeefluss…
Dann weiß ich jetzt:
Das wahre Glück – ist manchmal nur ein Spülgeräusch zurück.

Über das Album

(Ein Lied, das niemand hören will – bis es zu spät ist!) Es begann – wie so vieles im Leben – mit einem dringenden Gefühl… und keiner Lösung in Sicht. Gemeinsam mit meinem Vater unterwegs, stieg plötzlich dieser allseits bekannte innere Druck auf: Die Blase randvoll. Kein stilles Örtchen weit und breit. Und wie es oft so ist, teilt sich das Leid doppelt, wenn beide gleichzeitig betroffen sind. Da saßen wir – in dieser köstlich absurden Lage –, schauten uns an und wussten: „Das hier… das wird ein Lied!“ "Toilettenglück" ist also kein albernes Spaßprojekt. Es ist eine Hymne auf die ganz großen kleinen Katastrophen des Lebens. Denn wer kennt sie nicht – diese magischen fünf Minuten, in denen man bereit ist, sämtliche Würde, sämtliche Prinzipien über Bord zu werfen, nur um einen Schlüssel mit einem Metallplättchen in einer Tankstelle zu erhaschen? Das Lied ist eine Ode an das menschlichste Bedürfnis der Welt – und wie es uns völlig entwaffnet, alle gleich macht und immer dann zuschlägt, wenn man es am wenigsten gebrauchen kann. Und doch ist genau darin auch ein Funken Tiefe: 👉 Wer gelernt hat, über seine dringlichsten Momente zu lachen, kann mit Leichtigkeit durch den Alltag gehen. Ob im Stau, beim Wandern, im Büro ohne Klopapier oder beim nächtlichen Aufwachen – Toilettenglück begleitet dich mit einem Augenzwinkern durch jede Notlage. Und es erinnert uns daran: Manchmal ist das größte Glück der Welt… einfach nur ein freier Platz mit Klobrille.