Album · 1 Tracks
Schaukelstuhl
jesusTALK·2025

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Schaukelstuhl
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Liedtext · Track 1
Schaukelstuhl
<span class="lyrics-marker">Verse 1</span> Ich hab da ’nen Stuhl, der steht für mein Tun Ich kann drauf denken, träumen, ruh’n Er quietscht ein bisschen, doch trägt mich gut Und gibt mir das Gefühl: Ich hab Mut Ich wipp vor und zurück – das fühlt sich echt an Als wär ich in Fahrt – doch ich komm nicht voran Ich schau aus dem Fenster und nick mir zu So als wär ich auf Reise – doch bleib ich im Nu <span class="lyrics-marker">Verse 2</span> Ich hab meine Listen, ich bin engagiert Hab Hobbys und Pläne, schön sortiert Ich sag mir: Das zählt doch, ich geb doch was Doch im Innern weiß ich – ich dreh mich nur krass Denn alles, was lebt, bleibt nicht einfach steh’n Es wächst, es wagt, es lernt zu geh’n Doch ich bleib bequem, aus Angst vor dem Schritt Obwohl ich längst weiß: Da draußen geht’s mit <span class="lyrics-marker">Chorus 1</span> Schaukelstuhl – du fühlst dich echt Doch du bleibst genau da, du bist nicht gerecht Du wackelst vor, du ziehst mich zurück Doch du bringst mich nie zu dem großen Glück Ich brauch Bewegung, die Richtung kennt Nicht Holz, das mir nur die Zeit verbrennt <span class="lyrics-marker">Bridge 1</span> Ich hab so viel Energie verbrannt Doch kam nie raus aus meinem Stand Ich saß und dachte, ich wär dabei Doch mein Leben fuhr nur still vorbei Ich hör in mir: Steh endlich auf Denn Gott hat mehr als Wippen im Lauf Ich hab zwei Beine, ich hab nen Plan Ich steh jetzt auf – und fang neu an <span class="lyrics-marker">Verse 3</span> Ich fühl, wie das Leben zurückkehrt ins Blut Wenn ich mich bewege, wird plötzlich was gut Der Himmel wird weiter, mein Glaube wird klar Und ich spür: Ich war nie wirklich da Jetzt geh ich los, Schritt für Schritt Und was ich verlass, das nehm ich nicht mit Kein Wippen, kein Zögern, kein falscher Trost Nur echter Beginn – mit Gott als Host <span class="lyrics-marker">Chorus 2</span> Schaukelstuhl – ich war lang bei dir Doch jetzt zieh ich weiter, du bleibst hier Ich will nicht nur wippen, ich will was seh’n Ich will echtes Leben, will Wege geh’n Ich steh jetzt auf, und ich bleib nicht stumm Denn wer nur sitzt, der bleibt auch stumm <span class="lyrics-marker">Bridge 2</span> Wenn du noch sitzt und denkst, das passt Dann frag dich leise: Was hast du verpasst Denn Leben beginnt mit einem Ziel Nicht mit Holz unter deinem Profil <span class="lyrics-marker">Outro</span> Ich steh jetzt hier, der Stuhl bleibt leer Doch mein Herz wird leicht und meine Füße schwer Denn wo man aufsteht, da fängt es an Nicht dort, wo man bloß schaukeln kann
Über das Album
Von scheinbarer Bewegung und echter Entscheidung
Es gibt Orte, die fühlen sich richtig an – bis man merkt: Sie bringen dich keinen Zentimeter weiter.
Der Schaukelstuhl ist genau so ein Ort.
Gemütlich. Vertraut. Elegant altmodisch.
Und doch:
Du bewegst dich – aber du kommst nicht vorwärts.
Viele Menschen leben genau so.
Sie sagen: „Ich bin aktiv. Ich bin da. Ich mach doch was.“
Aber ehrlich gesagt:
Sie schaukeln.
Auf der Stelle.
Vor und zurück.
In der Illusion, Teil von etwas zu sein – während das Leben an ihnen vorbeizieht wie ein Bus, für den sie nie aufgestanden sind.
Warum ein Schaukelstuhl gefährlich bequem ist
Weil er dich nicht zwingt.
Weil er sanft lullt.
Weil er dir sagt:
„Du tust genug. Du denkst genug. Du bist ja in Bewegung.“
Doch innerlich weißt du längst:
Bewegung ist nicht gleich Richtung. Und Schwung ist kein Schritt.
Was Gott dazu sagt?
Gott ruft nie zum Sitzen.
Er ruft zum Gehen. Zum Vertrauen. Zum Aufstehen.
„Steh auf, nimm dein Bett und geh!“ (Markus 2,9)
„Mache dich auf und geh!“ (1. Mose 12,1)
„Der Gerechte wird aus Glauben leben.“ (Römer 1,17)
Im Schaukelstuhl lebt niemand.
Man wiegt sich höchstens – in Sicherheit, in alten Gewohnheiten, in Ausreden.
Doch Glaube beginnt, wo man aufsteht.
Wo man nicht länger sagt: „Irgendwann“ – sondern: „Jetzt.“
Dieser Song ist ein liebevoller Tritt in den Hintern
„Schaukelstuhl“ ist nicht gegen dich.
Er ist für dich.
Für dein Leben.
Für deine Schritte.
Für deine Berufung.
Er lacht mit dir über das, was du längst weißt.
Und er ruft dich wie Gott selbst es tut:
„Du hast Beine. Nutze sie.“
„Du hast Gnade. Lebe sie.“
„Du hast einen Auftrag. Geh los.“
Denn: Leben beginnt nicht auf Holz – sondern auf echten Wegen.