Album · 1 Tracks
Lass die toten Knochen ruhn’
jesusTALK·2025

Album · 1 Tracks
Lass die toten Knochen ruhn’
0:000:00
Klick auf startet das Album über YouTube. Damit akzeptierst du die YouTube-Datenschutzhinweise.
Tracks
Album hören auf
Teilen
Liedtext · Track 1
Lass die toten Knochen ruhn’
<span class="lyrics-marker">Intro</span> Du hast ihn gehört – den Ruf durch das Grab Du bist gestorben – im Taufwasser lag das alte Ich, begraben und still Und doch greifst du zurück – gegen seinen Will’n Warum willst du vergeben – was längst nicht mehr lebt? Warum willst du heilen – was Gott schon begräbt? Warum streichelst du Knochen – als könnten sie sehn? Warum versuchst du, das Gestorbene zu verstehn? Es ist vorbei. Lass die toten Knochen ruhn’. <span class="lyrics-marker">Vers 1</span> Du wurdest neu – das sagt das Wort Doch dein Blick bleibt rückwärts – zu deinem „alten Ort“ Du richtest dein Haus im verrotteten Lehm Und hoffst auf Licht – in einem toten System Du sprichst von Jesus – doch du behandelst dein Fleisch als wär’s noch zu retten – als wär’s noch weich Du salbst ein Grab – mit Worten voll Mut Doch Tote tragen – kein lebendiges Blut <span class="lyrics-marker">Bridge A</span> Du bist nicht mehr das, was du warst Kein Schatten, kein Bruchstück – du bist neu gemalt Warum fütterst du das, was gestorben ist? Warum kämpfst du für einen, den’s nicht mehr gibt? <span class="lyrics-marker">Vers 2</span> Du sagst: „Ich arbeite auf, ich muss noch verzeihn“ Doch dein altes Ich – ist längst nicht mehr dein Du therapierst den, der gefallen war Doch der ist tot – das ist sonnenklar Es gibt keine Restschuld für einen Toten Kein Gespräch mit dem Grab, keine offenen Noten Was tot ist, bleibt tot – das ist das Geschenk Denn Gott hat dich neu gemacht – komplett, ohne Zwang <span class="lyrics-marker">Bridge B</span> Du bist eine neue Schöpfung – aus Geist geboren Nicht repariert – sondern ganz neu erkoren Du bist Licht, du bist frei, du bist Sohn, du bist echt Du bist nicht das Alte – du bist Gottes Recht! <span class="lyrics-marker">Chorus</span> Lass die toten Knochen ruhn’ – sie tragen dich nicht mehr Was war, ist gestorben – jetzt gilt, wer du in Jesus bist Du bist neu – ganz und klar Gott hat’s gesagt – es ist offenbar Kein Zurück, kein Kompromiss Lass das Grab, wie es ist <span class="lyrics-marker">Bridge C</span> Du musst dich nicht bessern – du bist schon befreit Du brauchst keine Rückschau – nur Klarheit, nicht Leid Der Tod ist besiegt – das Kreuz war genug Die Auferstehung ist kein schöner Gedanke – sie ist der Durchbruch durchs Grab <span class="lyrics-marker">Final-Refrain</span> Lass die toten Knochen ruhn’ – sie waren nie dein Schatz Du bist neu, du bist König, du trägst Gottes Satz Du bist nicht verwundet – du bist auferstehend Du bist nicht gebrochen – du bist ewig lebend <span class="lyrics-marker">Outro</span> Das Alte ist tot – sprich es nicht mehr an Die neue Natur – sie hat längst begonn Steh auf, geh los, hör auf zu ruhn’ Doch lass die toten Knochen ruhn’…
Über das Album
Ein Weckruf an Christen, die ihr Grab renovieren statt ihre Auferstehung leben.
Du bist getauft.
Begraben mit Christus.
Dein altes Ich – das zerbrochene, schuldige, kontrollsüchtige, verletzte Selbst – wurde ins Grab gelegt.
Und du bist neu geworden.
Nicht verbessert. Nicht ergänzt.
Neu.
Aber dann – geschieht es doch:
Du beginnst, die alten Knochen auszugraben.
Du sitzt vor Therapiebüchern, redest über deine frühere Prägung, zerdenkst deinen Charakter, versuchst dich „selbst zu vergeben“, sprichst über Selbstfürsorge, lernst Achtsamkeit, reflektierst den Schmerz.
Und merkst dabei nicht:
Du behandelst einen Toten.
Du versuchst, das, was mit Christus gestorben ist, zu heilen.
Du therapierst dein Grab, als könnte es noch Frucht bringen.
Du sagst „Ich bin ja nur verletzt“ –
doch die Wahrheit ist:
Du bist gestorben.
Jesus hat nicht gesagt: „Verbessert euch.“
Er sagte: „Wer mir nachfolgen will, der verleugne sich selbst.“
Paulus sagte nicht: „Euer altes Ich hat Probleme“ – er sagte: „Euer altes Ich ist mitgekreuzigt.“
Und das ist der Schlüssel:
Nicht deine Vergangenheit braucht Heilung – sondern dein neues Ich braucht Glauben.
Denn wer neu geworden ist, hat kein Recht mehr, sich mit dem Alten zu beschäftigen.
Das Alte ist nicht mehr da.
Es hat keinen Puls, kein Ziel, kein Wert mehr.
Du kannst es nicht besser machen – nur begraben lassen.
Du brauchst keine Rückschau – du brauchst Auferstehung.
Du brauchst keine Therapie für dein Fleisch – du brauchst das Leben im Geist.
Du brauchst nicht „Verarbeitung“ – du brauchst Annahme deiner neuen Identität.
Dieses Lied ist ein Ruf.
Ein Ruf an Christen, die auf der richtigen Seite stehen, aber ständig zurückschauen.
Ein Ruf an geistliche Sucher, die sich immer noch selbst retten wollen –
obwohl der Retter längst da ist.
Du musst dich nicht bessern.
Du musst dich nicht vollständig verstehen.
Du musst dich nicht mühsam befreien.
Du musst nur glauben, dass du jetzt neu bist.
Und dann:
Lass die toten Knochen ruhn’.