Ist der Sonntag der Tag des Herrn. Hat Jesus den Sabbat abgeschafft. Und was hat Luzifer mit dem Kalender zu tun.
Gottes Zeit war von Anfang an festgelegt.
Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von all seinem Werk. Erste Mose, Kapitel zwei, Vers drei.
Noch lange vor Mose, lange vor Israel, wurde der siebte Tag, der Sabbat, von Gott selbst gesegnet und abgesondert. Es ging dabei um ein Zeichen. Ruhe in der Vollendung. Ein bleibendes Zeichen zwischen Gott und Mensch. Ein Bild des kommenden Friedens in Christus.
Gott zählt nicht wie Menschen. Er hat Zeiten festgelegt, wie es in Erste Mose, Kapitel eins, Vers vierzehn beschrieben wird. Diese Ordnung passt sich nicht an Rom oder Religion an. Sie folgt seiner Ordnung. Abend und Morgen. Tag eins. Tag zwei. Bis Tag sieben.
Der Angriff auf Gottes Zeiten ist ein luziferischer Plan.
In Daniel, Kapitel sieben, Vers fünfundzwanzig, steht prophetisch über ein rebellisches religiöses System: Und er wird darauf sinnen, Zeiten und Gesetz zu ändern.
Diese Macht greift Gottes Ordnung an. Sie verändert Kalender, Feste und Gebote. Damit verschiebt sie das Zentrum der Anbetung. Der Samstag wird zum Sonntag gemacht. Das göttliche Zeichen der Vollendung wird durch eine römisch paganisierte Kopie ersetzt.
Warum. Weil Luzifer nicht will, dass Gott angebetet wird, wie Gott es will. Er will selbst angebetet werden. Auch durch subtile Verschiebung.
Wie kam es zur Sonntag Verehrung. Eine teuflisch kluge Täuschung.
Jesus und die ersten Christen hielten weiterhin den biblischen Sabbat, den Samstag. In der gesamten Apostelgeschichte gibt es keine Verlagerung des heiligen Tages auf den Sonntag.
Die Veränderung begann nicht in der Bibel, sondern in römischer Machtpolitik. Mit einer Person. Kaiser Konstantin, ungefähr von dreihundertsechs bis dreihundertsiebenunddreißig nach Christus.
Konstantin war kein Christ, sondern ein kluger Machtstratege und Sonnenanbeter. Bevor er sich taufen ließ, angeblich auf dem Sterbebett, verehrte Konstantin zeitlebens Sol Invictus, den unbesiegbaren Sonnengott. Dieser Kult war der offizielle römische Staatskult ab zweihundertvierundsiebzig nach Christus unter Kaiser Aurelian. Konstantin trug den Sonnengott sogar auf seinen Münzen, auch nach seiner sogenannten Bekehrung. Die Sonne war sein Gott.
Dann kam das Problem. Das Christentum wurde zu stark.
In der römischen Gesellschaft wurde das Christentum immer einflussreicher. Doch es war zersplittert, verfolgt und nicht staatsfähig. Christen hielten am Sabbat fest, verweigerten Sonnengott Feiern und sprachen von einem einzigen König, Jesus. Das konnte Konstantin nicht tolerieren. Also brauchte er einen Schachzug. Einen Kompromiss zwischen heidnischem Kaiserkult und wachsender Christenheit.
Der Schachzug des Vaters der Lüge. Täusche durch scheinbare Einigung.
Konstantin bekannte sich angeblich zum Christentum, veränderte es jedoch subtil von innen. Im Jahr dreihunderteinundzwanzig nach Christus erließ er das berühmte Sonntagsgesetz. Am verehrungswürdigen Tag der Sonne sollen die Richter, das Volk und alle in Städten ruhen.
Nicht am Tag des Herrn. Nicht am siebten Tag. Sondern am dies solis, dem Tag der Sonne.
Damit verschmolz er zwei Fronten. Die heidnische Sonnenverehrung blieb erhalten. Die Christen erhielten einen neuen Ruhetag und wurden systemisch umprogrammiert.
So entstand eine neue Religion. Nicht mehr Christus zentriert, sondern sonnenzentriert. Ein religiös politisches Hybridwesen, das sich später als Kirche ausgab, aber mit dem Evangelium nichts mehr zu tun hatte.
Wer hat diesen Plan durchdacht. Nicht Konstantin allein. Sondern der Vater der Lüge, wie es in Johannes, Kapitel acht, Vers vierundvierzig heißt. Luzifer selbst.
Sein Ziel. Verändere die Zeit. Verändere das Zentrum der Anbetung. Verändere den Gott, der angebetet wird. Subtil, ohne dass es jemand merkt.
Und er wird darauf sinnen, Zeiten und Gesetz zu ändern. Daniel, Kapitel sieben, Vers fünfundzwanzig.
Die Einführung des Sonntags ist daher kein kirchlicher Irrtum. Sie ist ein bewusster historischer Angriff auf Gottes Zeitordnung und eine Verführung zur Anbetung eines falschen Lichts.
Was ist das geistliche Problem am Sonntag.
Es geht um das System dahinter. Der Sonntag wurde erhoben, um das Siegel Gottes, den Sabbat, zu verdrängen. Er wurde als Zeichen religiöser Macht über die Schrift gesetzt. Er wurde eingeführt, um wahre Anbetung umzulenken, von der Ordnung Gottes zu einem von Menschen erfundenen System.
Sie verehren mich vergeblich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind. Matthäus, Kapitel fünfzehn, Vers neun.
Wer den Sonntag für den heiligen Tag hält, weil alle es so machen, folgt einer Tradition, die gegen Gottes Ordnung eingeführt wurde.
Was sagte Jesus über den Sabbat.
Jesus lebte den Sabbat. Er klärte ihn gegen gesetzliche Verzerrung. Er hob ihn nie auf.
Der Sabbat ist um des Menschen willen gemacht. Markus, Kapitel zwei, Vers siebenundzwanzig.
Und er sagt: Ich bin Herr des Sabbats. Markus, Kapitel zwei, Vers achtundzwanzig.
Er ist Herr über Gottes Zeit. Er ist nicht der Herr über ihre Abschaffung.
Was ist mit der Auferstehung am Sonntag.
Ja, Jesus ist am ersten Tag der Woche auferstanden. Doch er hat diesen Tag nie geheiligt, nie gesegnet und nie als neuen Anbetungstag erklärt.
In der Apostelgeschichte und in den Briefen finden wir keine Anweisung, am Sonntag zu feiern. Die wenigen Hinweise, zum Beispiel in Erster Korinther, Kapitel sechzehn, Vers zwei, betreffen Sammlungen.
Warum ist das heute so wichtig.
Weil Anbetung mit Autorität zu tun hat. Wen du ehrst, dem dienst du. Wenn du Gottes Zeiten verwirfst und menschliche Zeiten einsetzt, kannst du äußerlich fromm sein und innerlich verführt.
Der Sonntag ist ein Produkt aus römischer Politik, religiösem Machtanspruch und prophetisch angekündigter Rebellion gegen Gottes Zeiten.
Fazit.
Der Sonntag wurde nie von Gott geheiligt. Er wurde eingeführt, um den göttlichen Zeitplan zu ersetzen. Es ging um Kontrolle.
Gottes heiliger Tag ist und bleibt der siebte Tag, der Sabbat.
Wenn du das verstehst, siehst du: Es geht nicht nur um einen Wochentag. Es geht um das Zeichen, wem du wirklich dienst.
Ziel ist keine Gesetzlichkeit. Ziel ist Rückkehr zu Gottes Zeiten. Rückkehr zu seiner Ordnung. Rückkehr zur Wahrheit.