In Seine Ruhe. Schabbat im Neuen Bund.

Und Gott ruhte am siebten Tag von all seinen Werken.
Erste Mose, Kapitel zwei, Vers zwei.

Sie werden nicht in meine Ruhe eingehen.
Hebräer, Kapitel drei, Vers elf.

Kommt her zu mir. Ich will euch Ruhe geben.
Matthäus, Kapitel elf, Vers achtundzwanzig.

Gott hat den Menschen für Gemeinschaft geschaffen.
Der Schabbat ist als Geschenk gedacht.
Ein Tag, an dem wir anhalten dürfen.
Ein Tag, an dem wir wahrnehmen: Der Vater ist da.
Nähe. Hören. Sein Herz.

Sie werden nicht in meine Ruhe eingehen, sagt Gott über Menschen, die Ihn kennen und doch ohne Vertrauen leben.
Seine Ruhe wächst in Beziehung.
Sie beginnt im Inneren.

Ich will euch ein neues Herz geben und meinen Geist in euch legen.
Hesekiel, Kapitel sechsunddreißig, Verse sechsundzwanzig bis siebenundzwanzig.

Dieses neue Herz findet Ruhe ohne Terminplan.
Es sucht die Stille.
Es sucht Tiefe.
Es sucht das Bei-Ihm-Sein.

Manchmal klingt es innerlich wie ein leises Gebet.
Papa. Jetzt ist unsere Zeit.

Wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch von seinen Werken, wie Gott von den seinen.
Hebräer, Kapitel vier, Vers zehn.

Wahre Ruhe entsteht aus Vertrauen.
Sie ist mehr als Pause.
Sie ist ein Eintauchen in Gott.
Sie ist Loslassen, getragen von Liebe.

Jesus ist diese Ruhe.
Er ist der Schabbat, den unser Herz sucht.

Schabbat im Neuen Bund bedeutet Einladung.
Er bedeutet Beziehung.
Er bedeutet Antwort aus Liebe.

In Seiner Liebe liegt tiefe Ruhe.
Und aus dieser Ruhe wächst Vertrauen.

Wenn du spürst, dass alles zu viel wird, geh in Seine Ruhe.
Lass die Kontrolle los.
Komm näher.
Er ist da.

Wenn du Zeit freimachst für eine Stunde, für ein Lied, für ein Gebet, für Stille, dann ist das ein guter Schritt.
Sehnsucht führt dich.
Liebe zieht dich.

So kommst du im Herzen des Schabbats an.
In der inneren Ruhe.
Im siebten Sinn.