Ist Weihnachten biblisch. Oder römisch.
Immer wieder die Frage: Weihnachten. Oder das wahre Kommen des Lammes.
Wurde Jesus wirklich im Dezember geboren. Oder genau zum Zeitpunkt, den Gott seit Anbeginn festgelegt hat. Und warum führt uns Weihnachten vom Kreuz weg, statt hin.
Jesus wurde nicht irgendwann geboren, sondern als Lamm Gottes.
Siehe, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Johannes, Kapitel eins, Vers neunundzwanzig.
Als Johannes der Täufer das sagte, war im Volk Israel klar: Er spricht von einem Opferlamm.
Jesus wurde als Lamm geboren, um geopfert zu werden. Und Lämmer wurden nicht im Winter, sondern im Frühling geboren, in Bethlehem.
Bethlehem war der Ort der Opfertiere.
Bethlehem liegt nur wenige Kilometer südlich von Jerusalem. Zur Zeit des Tempels war es der Ort, an dem Opfertiere für den Tempeldienst gezüchtet wurden.
Dazu gehörten die Erstlingslämmer, die für das Passah bestimmt waren. Sie mussten ohne Fehler sein, makellos und geprüft. Sie wurden von spezialisierten Hirten aufgezogen, nicht von gewöhnlichen Schafzüchtern.
Diese Tempelhirten waren Wächter, die die Reinheit der Lämmer beurteilten, nach levitischen Vorschriften. Und genau zu ihnen kamen die Engel.
Und das sei euch das Zeichen. Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt, liegend in einer Krippe. Lukas, Kapitel zwei, Vers zwölf.
Warum war das ein Zeichen für gerade diese Hirten. Weil sie Lämmer genau so wickelten, in Leinentücher, damit sie sich nicht verletzten. Damit sie makellos blieben für das Passah.
Jesus wurde zur Passah Vorbereitungszeit geboren, im Frühling.
Das biblische Jahr begann laut Zweiter Mose, Kapitel zwölf, mit dem Monat Nisan, dem Frühlingsbeginn.
Gott sagte zu Mose: Dieser Monat sei euch der erste unter den Monaten. Er soll euch der erste sein von den Monaten des Jahres. Zweiter Mose, Kapitel zwölf, Vers zwei.
Direkt danach kommt die Anordnung. Wählt am zehnten Nisan das Lamm. Bewahrt es bis zum vierzehnten Nisan. Schlachtet es zur Abendzeit, zum Passah.
Jesus kam zur Welt wie ein Lamm. Er wurde geprüft. Er lebte sündlos. Und er starb exakt am Passah, als das Lamm Gottes, zur festgesetzten Stunde.
Dann kommt die religiöse Täuschung. Winter, Romantik, Weihnachten.
Weihnachten verlegt die Geburt Jesu. Vom Tempelfeld zur Fantasiekrippe. Vom Frühling in den Winter. Von der göttlichen Planung zur römischen Legende.
Die wahre Bedeutung von Jesu Kommen wird vernebelt. Das Opfer wird zur Tradition. Die Rettung wird zur Romanze. Das Kreuz wird durch einen Baum ersetzt.
Ein Tannenbaum, der geschmückt wird, statt des Kreuzes, an dem Blut floss. Ein fünfundzwanzigster Dezember, der heidnisch strahlt, statt ein Nisan, der von Gott festgelegt wurde.
Wichtig ist: Es geht nicht um ein Datum. Es geht um Identität.
Jesus ist nicht einfach das Jesuskind, sondern das Lamm. Er wurde nicht für unser Gemüt geboren, sondern für unser Gericht. Er kam nicht, um gefeiert zu werden, sondern um zu sterben.
Die Geburt Jesu war der Anfang des Opfers. Sie war nicht der Höhepunkt einer Kerzenidylle.
Er wurde geboren, um zu sterben. Und er starb, um uns Leben zu geben. Das ist das Evangelium.
Fazit.
Jesus wurde nicht im Dezember geboren. Nicht zur Wintersonnenwende. Und nicht, um mit Plätzchen und Geschenken erinnert zu werden.
Er wurde als Lamm Gottes geboren. Zur festgesetzten Zeit, am festgesetzten Ort, für das festgesetzte Ziel.
Wer Weihnachten feiert, feiert oft nicht den Retter, sondern ein Ersatzfest, das vom Kreuz ablenkt.
Frage nicht: Was ist falsch an Weihnachten. Frage: Was wurde ersetzt.
Das Lamm. Das Blut. Das Kreuz. Die Wahrheit.