Die Feste des Herrn. Sind die Feste für Christen wichtig. Was bedeuten sie im neuen Bund. Was zeigt Gott durch sie heute.

Dritter Mose sagt: Das sind die Feste des Herrn, heilige Versammlungen, die ihr ausrufen sollt zu ihrer bestimmten Zeit. Dritter Mose, Kapitel dreiundzwanzig, Vers vier.

Diese Feste gehören dem Herrn. Sie sind Teil von Gottes Zeitplan. Sie zeigen Linien, die auf Christus hinweisen. Auf sein Werk. Auf seine Wege. Auf das, was kommt.

In Dritter Mose, Kapitel dreiundzwanzig, werden sieben Hauptfeste beschrieben. Viele Ausleger sehen darin ein prophetisches Muster.

Die Frühjahrsfeste stehen im Zusammenhang mit dem, was Jesus in seinem ersten Kommen erfüllt hat.

Passah zeigt Jesus als das Lamm Gottes. Johannes, Kapitel eins, Vers neunundzwanzig.

Das Fest der ungesäuerten Brote weist auf Reinheit und auf das Geschehen rund um Tod und Grab hin.

Die Erstlingsfrucht weist auf Auferstehung hin. Erster Korinther, Kapitel fünfzehn, Vers zwanzig.

Schawuot, das Pfingstfest, steht für die Ausgießung des Geistes. Apostelgeschichte, Kapitel zwei.

Danach kommen Festzeiten, die viele Christen mit dem verbinden, was noch aussteht oder was in Vollendung sichtbar wird.

Das Posaunenfest wird häufig mit der Ankündigung der Wiederkunft in Verbindung gebracht. Erster Thessalonicher, Kapitel vier, Vers sechzehn.

Der Versöhnungstag wird oft mit Gericht und endgültiger Klärung verbunden. Offenbarung, Kapitel zwanzig.

Das Laubhüttenfest wird häufig mit Gottes Wohnen bei den Menschen verbunden. Offenbarung, Kapitel einundzwanzig, Vers drei.

Diese Feste waren nie nur äußere Formen. Sie waren Bilder. Sie waren Schatten. Sie zeigen eine kommende Wirklichkeit.

Kolosser sagt: Lasst euch von niemandem verurteilen wegen Speise, Trank oder wegen eines Festtages. Das ist ein Schatten der zukünftigen Dinge. Die Wirklichkeit gehört Christus. Kolosser, Kapitel zwei, Verse sechzehn bis siebzehn.

Darum stellt sich die praktische Frage. Müssen Christen diese Feste halten.

Im Sinn einer Pflicht, im Sinn eines Gesetzesrahmens, lautet die Antwort: Nein. Der neue Bund ist ein anderer Bund. Christen leben in Christus.

Trotzdem kann das Verstehen dieser Bilder sehr hilfreich sein. Denn sie erklären Christus. Sie erklären Erlösung. Sie erklären Heiligung. Sie erklären den Geist. Sie erklären Hoffnung. Sie erklären Ziel und Zukunft.

Du musst kein Passahlamm schlachten. Du darfst verstehen, dass Christus dein Passahlamm ist. Erster Korinther, Kapitel fünf, Vers sieben.

Du musst kein Laubhüttenfest feiern. Du darfst verstehen, dass Gott bei dir wohnen will und dass diese Gemeinschaft auf Vollendung zuläuft.

Was heißt das für heute.

Es geht um Wachheit. Es geht um Erkenntnis. Es geht darum, Christus in der Linie zu sehen, die Gott durch die Schrift zieht.

Ein Bild kann dabei helfen. Ein Verlobungsring zeigt auf eine kommende Hochzeit. Wenn der Bräutigam da ist, bleibt der Ring ein Zeichen. Die Realität ist die Gemeinschaft.

Fazit.

Die Feste des Herrn sind Wegweiser. Sie helfen, das Werk Christi zu verstehen. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.

Wer diese Linien erkennt, sieht klarer, wo wir stehen. Und wer Jesus ist. Das Zentrum. Der Inhalt. Die Erfüllung.